Sonntag, 20. Juni 2010

Leben mit Geboten 2



Bildquelle: 450160_R_by_Thorben-Wengert_pixelio.de

Justitia kommt gegen ihre vielen Feinde nicht an, deshalb müssen wir stark werden und ihr helfen.

Während Moses mit den Israelis durch die Wüste zog, erhielt er von Jahwe, dem Gott Israels, Steintafeln mit den Zehn Geboten. Waren sie zunächst auch nur für die Israelis gedacht, so erweiterte sich ihr Geltungsbereich in dem Maße, wie aus dem jüdischen Glauben weitere Religionen hervorgingen. Mit der Ausbreitung des Christentums erhielten die Zehn Gebote eine universelle Bedeutung: Israel selbst wurde zu einem Bereich unter anderen.

Einige Gebote, wie beispielsweise nicht zu töten, nicht zu stehlen und nicht falsch Zeugnis zu reden wider den Nächsten, wurden zum Bestandteil der nationalen Gesetzgebung, sodass schon das ein Grund war, den Geboten zu gehorchen. Wir können nicht bestreiten, dass die Zehn Gebote einen großen Teil der Erde beeinflusst haben. Ob der Einfluss überwiegend positiv zu sehen ist, sei dahingestellt. Setzen wir uns heute ohne Vorbehalt mit ihnen auseinander, sollten wir erkennen, dass einige der Gebote nicht mehr zeitgemäß sind.

Welche Gebote das sind und was an ihnen stört, erfahren wir im nächsten Posting.

Mit freundlichen Grüßen
Wolf-Gero Bajohr

2 Kommentare:

  1. Hallo Wolf-Gero,

    was würde passieren oder wäre bereits passiert, wenn es die 10-Gebote nicht gäbe? Mag der eine oder andere sich nicht daran halten, sind sie jedoch fasst jedem Menschen bekannt.
    Würde man sich nur annähernd nach den Geboten richten, wäre das Chaos in dieser Welt weniger groß. Sicherlich kommt es bei jedem einmal vor, dass er ein Gebot umgehen muss, was sich aus einer Situation heraus nicht vermeiden lässt. Wir sind alle keine Engel!
    Über die Frage, welches Gebot nicht mehr zeitgemäß ist, lohnt es sich nachzudenken.

    Liebe Grüße
    Rita

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  2. Liebe Rita!
    Danke für Deinen Kommentar. Dass die Gebote ohne Wert für die Menschheit wären, würde ich nie behaupten. Ich meine sogar, dass sie umso bedeutender sind, je weiter wir in die Vergangenheit reisen.
    Wenn ich dazu auffordere, sich vorbehaltlos mit den Geboten auseinanderzusetzen, dann betrifft es vor allem die Gebote, die mit einer funktionierenden Demokratie kollidieren. In meinem neuesten Posting gehe ich auf diesen Punkt ein.
    Sehr wichtig ist für mich, festzuhalten, dass es nicht um den persönlichen Glauben geht. Jeder darf selbstverständlich daran glauben, woran es ihn zu glauben verlangt, aber die Kehrseite ist, dass niemand gezwungen werden darf, sich nach fremden religiösen Regeln zu richten. Glauben ist ein sehr persönliches Bekenntnis.
    Liebe Grüße
    Wolf-Gero

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