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Bevor wir uns der Antwort auf die Frage zuwenden, wessen Befehle ausgeführt werden, falls sie gar nicht von der Gottheit kommen, soll noch einmal ausdrücklich betont werden, dass es hier nicht um die Analyse einer Religion geht, erst recht nicht um deren Bewertung. Jeder darf das glauben, wonach es ihn zu glauben verlangt. Allerdings sind die gleichen Freiheiten auch Andersgläubigen zu gewähren.
Selbstverständlich kann eine imaginäre Macht, wie wohl jedem einleuchten wird, gar keine Befehle geben. Woher kommen dann die Befehle, die von den Helfern als Gottes Anweisungen weitergegeben werden? – Sie kommen wahrscheinlich von denen, die angeblich mit dem mächtigen Schöpfergott Zwiesprache halten, von den obersten Priestern also.
Selbst ein real existierendes mächtiges Wesen bleibt für uns ein imaginäres Wesen, solange es sich nicht allen Menschen offenbart. Es reicht keineswegs, wenn es sich in völliger Abgeschiedenheit einem Einzelnen zu erkennen gibt und ihn danach zum Mittler zwischen sich und der Menschheit ernennt. Warum reicht es uns nicht? – Wir Menschen können nicht unterscheiden, ob jemand tatsächlich von einem Gott gesandt wurde oder ob er es uns nur glauben lassen will.
Wie stehen wir zu sogenannten Gottesstaaten? – Ist es denkbar, dass Gott einen von ihm Auserwählten mit Anweisungen versorgt, die weitergegeben und schließlich befolgt werden müssen? Denkbar ist es natürlich, aber unwahrscheinlich. Solange sich Gott nicht allen Menschen offenbart hat, gehen wir von einer Priesterdiktatur aus. Dem Volk werden Befehle übermittelt, die angeblich direkt von Gott kommen. Es wird selbstverständlich erwartet, dass sie beachtet und befolgt werden, als kämen sie wirklich von Gott.
Im nächsten Posting gehen wir der Frage nach, was auf uns zukäme, sollte sich wirklich ein mächtiges Wesen allen Menschen offenbaren.
Mit freundlichen Grüßen
Wolf-Gero Bajohr
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